Die Pusztamonster Gnadenhof
Schon seit Bestehen des Onlineshops Hundewelt Hilse – 2011 – wird der Erlös vollständig zur Unterstützung des „Pusztamonster Gnadenhofs“ verwendet.
Seit Anfang 2025 hat der Gnadenhof eine Facebook-Seite, was es uns ermöglicht, auch unsere Kunden an den Neuigkeiten teilhaben zu lassen:

Die Pusztamonster
Der Gnadenhof 'Die Pusztamonster', liegt in der ungarischen Puszta und ist ein Zufluchtsort für Hunde, die ein dauerhaftes Zuhause suchen. Bei uns finden sie liebevolle Pflege und Gesellschaft. Begleite uns auf dem Weg und werde Teil der Pusztamonster!
Es hustet und schnieft – die Seuche ist bei uns eingezogen
Als ich vor ein paar Wochen nach Deutschland gefahren bin, fing der Spaß schon an: kurz vor Abfahrt ein wunderhübsch entzündeter Hals. In der ersten Woche dort hab ich das Ganze wieder gut eingefangen – inklusive ordentlicher Notfall-Medizin-Ausstattung, man weiß ja nie.
Tja, und kaum war ich wieder zurück, ging’s von vorne los: Hals entzündet, Husten, das volle Programm. Nach ein paar Tagen wieder weg – und ich dachte noch optimistisch: „So, jetzt ist Ruhe.“
Spoiler: war es nicht.
Am Wochenende erwischte es dann Jürgen. Dicker Kopf, laufende Nase, Husten – aber immerhin kein Fieber. Und was noch viel wichtiger ist: Jürgen hat keinen sogenannten Männer-Schnupfen. Er erträgt seine Erkältung tapfer wie ein echter Mann, ohne gleich den letzten Willen aufzusetzen. Dafür bin ich unendlich dankbar, denn DAS Drama wäre wirklich das Letzte, was wir gerade brauchen.
Und heute Nacht hat’s dann mich erneut aus den Socken gehauen. Knochen und Muskeln tun weh, bei denen ich nicht mal sicher war, dass ich sie überhaupt besitze. Die Nase ist zu, der Kopf ist matsch – alles dabei. Zwei Paracetamol und ein Vitamin-C-Knaller (Grippostad) und jetzt gehts zur Versorgung der Tiere.
Jammern bei jeder Bewegung ist erlaubt – stört hier niemanden, solange die Näpfe gefüllt werden.
Zum Glück haben weder Jürgen noch ich Fieber – also „nur“ ein klassischer grippaler Infekt. Eine richtige Grippe wäre jetzt ungefähr so nötig wie ein Loch im Zaun bei Sturm.
Jetzt laufen wir hier wie zwei menschliche Seuchenvögel umeinander herum. Einkaufen müssen wir zum Glück nicht, Vorräte sind da, und bei den Hunden ist gerade alles ruhig – kein Tierarzt, hoffentlich keine Notfälle, Halleluja.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kommt eine Hündin bei uns an, die wir an der Autobahn abholen und die dann direkt am Samstag von ihren neuen Menschen abgeholt wird. Bis dahin sollten wir hoffentlich wieder halbwegs menschenähnlich aussehen.
Bis dahin: Tee, Tabletten und Taschentücher ohne Ende. ... Zeige mehr anZeige weniger an
Librela – Pest, Cholera oder irgendwas anderes richtig Fieses??
Die meisten von euch kennen Librela vermutlich. Für alle anderen: Das ist dieses monatliche „Wunder-Medikament“, das bei arthrosebedingten Schmerzen beim Hund helfen soll – eine Spritze unter die Haut, einmal im Monat und angeblich alles tutti.
Tja. Für mich rangiert Librela allerdings ganz weit unten in meinem persönlichen Arzneimittel-Beliebtheitsranking. Und zwar irgendwo direkt neben Bravecto – also in der Kategorie „Pest oder Cholera“.
Heißt: Ich bin nicht nur skeptisch. Ich bin ablehnend. Und zwar absolut konsequent ablehnend. Wegen der möglichen, teils richtig verheerenden Nebenwirkungen würde ich einem unserer Hunde Librela nur dann geben, wenn die Alternative die Euthanasie wäre. So ernst meine ich das.
Und dann kam Gandi.
Gandi hatte plötzlich massive Schmerzen. Im Röntgen zeigte sich, dass die Brustwirbelsäule schlimm aussieht und massiven Ärger macht. Metacam half nicht. Andere Schmerzmittel auch nicht. Er versteckte sich aus Schmerz in allen möglichen Ecken und selbst alternative Mittel wie Collagile, MSM oder PEA brachten keine richtige Verbesserung.
Also fuhr Jürgen erneut mit ihm zum Tierarzt. Dieses Mal war nicht unser Stamm-Doc da, sondern sein ebenfalls kompetenter Kollege. In unserer Tierarztpraxis ist es leider fast schon Tradition, dass zuerst Medikamente gespritzt werden – und man danach erfährt, was da eigentlich gerade im Hund gelandet ist.
So auch hier: Gandi bekam mehrere Injektionen und Jürgen einen Termin zur Kontrolle. Was genau verabreicht wurde? Keine Ahnung. Er kannte Librela nicht einmal.
Als ich hörte, dass dieses Medikament etwa vier Wochen wirken soll, gingen bei mir sämtliche internen Alarmglocken gleichzeitig los. Ich habe sofort unseren „Tierarzt-Aktenordner“ gezückt — ja, wir haben sowas — und da stand es schwarz auf weiß: Librela.
Ich war… gelinde gesagt… not amused. Hätte ich den Tierarzt zu diesem Zeitpunkt getroffen, wäre ich vermutlich sehr versucht gewesen, ihn einmal kräftig ans Schienbein zu treten. Aber es war zu spät. Die Spritze war drin. Jetzt blieb nur noch: Daumen drücken, dass Gandi keinerlei Nebenwirkungen bekommt.
Und tatsächlich – bis jetzt verträgt er es. Er hat gestern bereits seine dritte Folgespritze erhalten. Die Wirkung hält ziemlich genau 30 Tage, dann braucht er Nachschub. Zum Glück können wir die Spritzen mittlerweile selbst setzen, sodass Gandi nicht ständig zum Tierarzt muss. Als Bobi wegen seines Abszesses in der Praxis war, wurde Gandi schon ganz unruhig – und Jürgen konnte direkt eine neue Ampulle für Zuhause mitnehmen.
Und jetzt mal ganz ehrlich:
Librela bleibt für mich ein absolutes Nicht-Lieblingsmittel. Ich würde es niemandem guten Gewissens empfehlen – ganz im Gegenteil. Wenn mich jemand fragt, rate ich eher ab und predige größte Vorsicht.
ABER:
Gandi hilft es. Wirklich. Spürbar. Und so lange das so bleibt, wird er es weiter bekommen – auch wenn die Kosten echt weh tun. Sollte Librela irgendwann einmal nicht mehr wirken (was bitte noch weit in der Zukunft liegen darf), steht Gandi wahrscheinlich ohne echte Alternative da.
Und ja: Wäre ich beim Termin dabei gewesen, hätte er diese Spritze niemals bekommen. Aber jetzt, wo er sie offenbar gut verträgt und sie ihm das Leben erleichtert, bekommt er sie natürlich weiterhin.
Wer uns bei den nicht unerheblichen Kosten ein wenig unterstützen möchte – Gandi würde sich sehr freuen. ❤️🐾 ... Zeige mehr anZeige weniger an
🎲 Das große Drama mit der Autoversicherung – oder: Würfeln die ihren Preis eigentlich aus?! 🚗🤯
Wir haben ja zwei Autos – hier auf dem Hof absolut überlebensnotwendig. Und wie jedes Jahr trudeln jetzt die neuen Versicherungsbeiträge ein. Dieses Mal: Tadaa! Die Versicherung von einem der Autos wird mal wieder teurer.
Also durfte ich mich erneut in die wundervolle Welt der Vergleichsrechner stürzen. 🎉
Und jedes Mal frage ich mich wieder: WAS MACHEN DIE DA?!
Die Preisunterschiede sind einfach absurd. Wir reden hier von 150 % Differenz bei exakt gleichem Versicherungsschutz.
300 €? 600 €? Alles dabei. Und nein, das sind nicht dubiose "Pfefferminzia-Versicherungen AG" mit Sitz auf der dunklen Seite des Mondes – nein, alles etablierte Unternehmen.
Am Ende habe ich jetzt einen neuen Vertrag, immerhin fast 250 € günstiger als der alte.
Die Kündigung ging überraschend easy über die Website des alten Versicherers – ein Lichtblick im Chaos.
Aber trotz meiner vielen Jahre im Versicherungswesen – und ich habe wirklich lange genug in dem Bereich gearbeitet – kann ich diese Preislotterie noch immer nicht ansatzweise nachvollziehen.
Die Zeiten, in denen der Provinzial-Vertreter persönlich vorbeikam, Beiträge bar einkassierte und bei Kaffee und Klönschnack seit Uropas Generationen die ganze Familie versicherte, gehören längst der Vergangenheit an.
Und liebe Versicherungen, falls ihr das lest:
Mir ist euer Name völlig egal.
Ich brauche keinen goldenen Empfangstresen, keine Vorstandsjahresboni und keine Hochglanzbroschüren.
Ich will gute Leistung zu einem vernünftigen Preis. Punkt.
Alles, was ich spare, stecke ich lieber in unsere Tiere – da weiß ich wenigstens, wohin das Geld geht und es macht Sinn. 🐾💛 ... Zeige mehr anZeige weniger an
✨ Update zu Bobi – der Abszess des Grauens 😅🐾
So, ihr Lieben, hier kommt die Auflösung des heutigen Wangen-Dramas:
Es war ein fieser, richtig fieser Abszess, der geöffnet wurde – und was da rauskam, wollt ihr euch wirklich nicht bildlich vorstellen.
Sagen wir mal so: Hätte Bobi Eintritt genommen, hätte man es als Gänsehaut-Halloween-Sondervorstellung durchgehen lassen können. 😬🎃
Aber das Wichtigste:
👉 Bobi ist schon wieder topfit!
👉 Er hat sein Abendessen mit voller Begeisterung inhaliert!
👉 Er wirkt fast beleidigt, dass wir uns Sorgen gemacht haben.
Nur seine Stimme… die ist noch im Energiesparmodus.
Aber wir genießen diesen seltenen Moment der Ruhe – denn morgen früh wird er vermutlich wieder die Nachbarschaft über die neuesten Weltereignisse informieren. 😄
Danke fürs Daumendrücken, ihr seid großartig ❤️🐶
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Unser Bobi – heute mal ohne Streit mit seinem Schwänzchen… aber dafür mit einer dicken Backe 🐶
Erinnert ihr euch an Bobis legendäre Fehden mit seinem „bösen Schwänzchen“?
Nun, diesmal ist ausnahmsweise Frieden im Hinterteil – dafür macht uns die Vorderseite Sorgen.
Bobi ist nämlich heute beim Tierarzt, weil seine Wange plötzlich aussieht, als hätte er heimlich an einem XXL-Kaugummi gelutscht.
Leider hat Bobi schon immer ein Talent für mysteriöse Verdickungen: Früher schon eine am Körper, eine am Hals – zum Glück waren bisher alle harmlos, nur lästig. Und natürlich teuer… aber das ist ja ein anderes Thema. 🙃
Die Beule an der Wange kennen wir schon länger. Sie wurde mehrfach angeschaut, immer als unkritisch eingestuft, ohne Kontakt zu den Zähnen und ohne Schmerzen.
Und Bobi selbst? Frisst meistens wie ein Weltmeister – gut, morgens ist er traditionell etwas mäkelig, aber da ist er in bester Gesellschaft. 😄
Heute Morgen dann der Schock:
Unser sonst so lauter, diskussionsfreudiger Mudi steht still vor mir.
Still!
Ein Bobi, der nicht redet, ist wie ein Fernseher ohne Fernbedienung – völlig unnatürlich.
Er frisst nichts, schaut mich mit Schiefgesicht an, und seine Wange ist ganz deutlich geschwollen.
Damit war klar: Tierarzt – sofort.
Eigentlich wollten wir heute Mittag ganz friedlich mit Freunden essen gehen (Tisch reserviert und alles).
Tja… aber Bobi hat da andere Pläne.
Also haben wir uns aufgeteilt:
👉 Jürgen fährt mit Bobi zum Tierarzt
👉 ich gehe essen (ich weiß, ich weiß… aber einer muss ja stark bleiben 😅)
Bitte drückt Bobi die Daumen, dass sich die Schwellung wieder als eine seiner typischen „Sehr unnötig, aber harmlos“-Beulen herausstellt.
Der arme Kleine neigt nun wirklich zum Drama – das ist seiner und Gandis Job.
Ich halte euch auf dem Laufenden ❤️🐾 ... Zeige mehr anZeige weniger an
LANGER TEXT: Unsere Arbeit – warum es bei uns nie langweilig wird 🐾
Ein ehrlicher, ausführlicher Blick hinter die Kulissen
Viele fragen sich vielleicht, warum wir nicht täglich posten, warum manche Updates länger dauern oder es manchmal ruhiger wirkt. Heute möchte ich euch einmal genau zeigen, was wir hier jeden Tag leisten – und warum „mal eben schnell etwas posten“ oft schlicht nicht machbar ist.
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🌟 1. Vollzeitjob + Tierschutz – ein täglicher Balanceakt
Ich (Birgit) arbeite Vollzeit. Ohne dieses Einkommen könnten wir den Hof und all unsere Tiere nicht finanzieren.
Zum Glück kann ich zu 100 % im Homeoffice arbeiten und meine Arbeitszeit fast komplett flexibel gestalten. Das ist essenziell, denn Notfälle bestimmen hier oft den Tagesablauf. Wenn etwas passiert, wandert mein Job in den Abend, die Nacht oder aufs Wochenende.
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🐾 2. Und zusätzlich: der Tierschutzverein
Ein großer Teil meines Tages geht zukünftig auch in die Arbeit für unseren Tierschutzverein.
Dazu gehört unter anderem:
• Verwaltung und Pflege aller Vereinsunterlagen
• Kommunikation mit Mitgliedern, Unterstützern und Interessenten
• Spendenverwaltung & Danksagungen
• Organisation von Aktionen
• Pflege der Vereinsseite, Spendenaufrufe, Notfellchen, Updates
• rechtliche und behördliche Angelegenheiten
• Verwaltung des Spendenshops
Viele dieser Aufgaben sieht man von außen kaum, aber sie brauchen täglich Zeit, Sorgfalt und volle Aufmerksamkeit.
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🛒 3. Mein zweiter Job: der Onlineshop Hundewelt Hilse
Seit vielen Jahren betreibe ich außerdem den Shop „Hundewelt Hilse“.
Das bedeutet täglich:
• Bestellungen bearbeiten
• Kundensupport
• Lieferantenkontakt
• Artikelpflege
• Rechnungen, Stornos, Buchhaltung
• Abstimmung mit dem Finanzamt
Der Shop ist ein wichtiger Pfeiler, um den Tierschutz hier vor Ort tragen zu können.
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📸 4. Website, Fotos, Social Media – alles von mir
Alle Fotos, Beiträge, Texte, Updates, Videos – stammen zu 95 % von mir.
Ich übernehme:
• Fotografie & Bildbearbeitung
• Schreiben aller Inhalte
• Aufbau und Pflege der kompletten Website pusztamonster.de
• Verwaltung der Tierprofile
• Pflege unserer Social-Media-Seiten und Beiträge in Foren
Und aktuell: der neue Spendenshop.
Ich mache dort wirklich alles:
• Konzept & Struktur
• Artikelerstellung
• Fotos
• Sortieren, Waschen, Vermessen und Aufbereiten der Spendenware
• Koordination des Versands über meine Nichte in Deutschland
Ohne sie wäre das Projekt in dieser Form nicht machbar. ❤️
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🐕 5. Unser Alltag auf dem Hof – körperlich, zeitintensiv, unverzichtbar
Jürgen trägt den größten Teil der körperlichen Hof- und Tierarbeit.
Dazu gehört täglich:
• Füttern der Hälte der Hunde und Pferde
• Ställe misten
• Heu fahren und verteilen
• Zäune kontrollieren und reparieren
• Medikamente verabreichen
• Wasserversorgung sicherstellen
• Weiden pflegen
• Instandhaltung und Reparaturen am alten Hof
• Bauarbeiten
• Vorbereitung für Tierarztbesuche
• und: fast alle Fahrten zum Tierarzt (eine Strecke: 30 Minuten)
Wenn samstags viel los ist, wird aus einem Termin schnell ein halber Tag.
Im Winter wird es schon um 16 Uhr dunkel – abends dauert allein die Grundversorgung mindestens 1–1,5 Stunden.
Wenn einer von uns unterwegs ist, hat der andere alles alleine.
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🚗 6. Einkaufssituation: kompliziert, zeitfressend, unvermeidbar
Wir leben in Ungarn auf dem Land – mit weiten Wegen.
• 30 Minuten zum Lidl
• 40 Minuten zum Aldi
• 60 Minuten zum einzigen Großmarkt, der genug Futter für einen Monat hat
Früher mussten wir mehrmals pro Woche zum Fressnapf fahren (jeweils 1 Stunde pro Strecke). Zeitlich und finanziell war das kaum tragbar.
Heute holen wir einmal im Monat:
• Nassfutter in großen Mengen
• Trockenfutter für unterschiedliche Bedürfnisse
• Allergikerfutter
• Spezialfutter
• Seniorfutter
• Mini-Futter für die Kleinen
Ein logistisches Puzzle – aber ohne geht es nicht.
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🧹 7. Und alles, was sonst noch anfällt
Neben den Dingen, die man sieht, passiert täglich so viel, das man nicht sieht:
• Putzen
• Waschen
• Hofpflege
• Medikamente sortieren
• Tierarzt organisieren
• Telefonate
• Behördenkram
• Anfragen beantworten
• Spenden koordinieren
• Ablage & Papierkram
Kurz gesagt: Zeit für Langeweile haben wir nicht.
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✈️ 8. Zusatzstress: Deutschlandreisen
Regelmäßig ist einer von uns in Deutschland – beruflich oder wegen des Vereins.
Dann bedeutet das:
Der andere macht alles allein.
Ich muss dafür häufig Urlaub nehmen oder meine Arbeit auf die Nächte verlegen.
Manchmal muss ich zweimal am Tag zum Tierarzt – dann bleibt der Rest liegen.
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❤️ 9. Warum wir das trotzdem tun
Weil unsere Tiere unsere Priorität sind.
Weil sie auf uns angewiesen sind.
Weil sie hier ein Zuhause und Sicherheit haben.
Und weil wir jeden Tag aufs Neue für sie kämpfen.
Facebook ist wichtig – aber erst nach dem Wohl unserer Tiere.
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🙌 10. Du möchtest helfen? Sehr gerne!
Wenn du dir vorstellen kannst, uns ehrenamtlich digital zu unterstützen – zum Beispiel bei:
• Beiträgen
• Bildbearbeitung
• Texten
• Verwaltung
• Orga
• Vereinsaufgaben
• !! Herstellung von kleinen handgearbeiteten Dingen für den Verkauf !!
• Irgendetwas anderes, was du gut kannst, gern machst und uns entlasten würde
… dann melde dich gern jederzeit bei mir hier auf Facebook oder unter birgit@pusztamonster.de.
Egal, ob du 1 Stunde oder 5 Stunden pro Woche hast –
es hilft. Und es bedeutet uns unglaublich viel.
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Heute ist Totensonntag, ein Tag des Gedenkens, und leider gibt es viele Tiere, die uns bereits auf die andere Seite vorausgegangen sind. In über 30 Jahren waren es bereits viel zu viele. Dennoch bleibt die Gewissheit, dass einige von ihnen ohne unsere Hilfe wohl kaum eine schöne Zeit erlebt hätten. So schmerzhaft es auch ist, eines unserer Tiere zu verlieren, so sehr ist es zugleich ein Trost, dass wir ihnen eine gute Lebenszeit schenken konnten.
In dieser Woche mussten wir uns leider von zwei Tieren verabschieden, die nun den Totensonntag auf der anderen Seite verbringen. Unser mehr als betagtes, letztes Kamerunschaf ist von uns gegangen. In den vergangenen drei Jahren haben wir bereits täglich mit diesem Moment gerechnet. Der Verlust war zwar traurig, aber nicht überraschend. Aktuell planen wir keine neuen Schafe bei uns aufzunehmen.
Deutlich schwerer als der Abschied vom alten Schaf war der Verlust von Hera. Wir ihr wisst, litt sie an einem Sticker-Sarkom, einer Krebsart im Genitalbereich, und ihre Verfassung schwankte stark. Wir waren ständiger Gast beim Tierarzt und konnten ihre Lebensqualität immer wieder stabilisieren und verbessern. Doch in den letzten Tagen konnte der Krebs die Oberhand gewinnen. Trotz starker Schmerzmittel - sie bekam Tramadol - gelang es nicht mehr, sie vollständig zu entlasten. Innerhalb weniger Tage verlor sie drei Kilo und verweigerte das Fressen. Bei einer Untersuchung zeigte sich, dass der Tumor erheblich gewachsen war, und unser Tierarzt sah keine Möglichkeit mehr, ihr Leben zu erleichtern. Hera war eine tolle Hündin, und wir hätten ihr so gern ein noch langes Leben gewünscht. Doch ein weiteres Leiden wollten wir ihr nicht zumuten – das wäre nicht fair gewesen. Schweren Herzens ließen wir sie diese Woche gehen.
Nun hat sie ihren Frieden gefunden, frei von Schmerzen und ohne die Last des Krebses, voller Kraft und Energie auf der anderen Seite. Ich bin sicher, dass wir sie irgendwann wiedersehen werden.
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🕵️♀️ Gandi macht uns fertig – hat er einen Tarnumhang?! 🐾
Also ehrlich – irgendwas ist mit diesem Hund nicht ganz koscher. Ich bin mittlerweile felsenfest davon überzeugt, dass unser Gandi heimlich bei Hogwarts studiert hat und dort das Fach „Unsichtbarkeit für Fortgeschrittene“ mit Auszeichnung bestanden hat. 🎓✨
Denn: Gandi kann sich unsichtbar machen. Und zwar nicht so halbherzig, nein – professionell. Wir suchen ihn ständig. Immer. Dauerhaft. Es gibt keinen Tag, an dem hier nicht mindestens einer von uns fragt: „Wo ist eigentlich Gandi?!“
Er hat seine Lieblingsplätze – alles gut. Da liegt er dann stundenlang tiefenentspannt, schnarcht, träumt und lässt sich durch nichts stören. Und dann, plötzlich: Weg. Einfach weg.
Nicht auffindbar, nicht hörbar, nicht sichtbar – als hätte er sich in Luft aufgelöst.
So oft, wie wir seit Gandis Einzug den Hof auf links gedreht haben, haben wir das in den ganzen 18 Jahren Ungarn zusammen nicht getan. Mal finden wir ihn in einem Stall, so eng an die Wand gequetscht, dass man ihn erst sieht, wenn man quasi über ihn stolpert. Mal liegt er tief in einer dunklen Ecke, winzig klein neben der Vogelvoliere – wohlgemerkt: ein weißer 45-Kilo-Herdenschutzhund!
Gestern Abend wieder das gleiche Spiel: Gandi unauffindbar. Es war schon dunkel, also bewaffneten wir uns mit Taschenlampen und starteten die Mission „Operation Tarnumhang“. Zwei (!!) Stunden lang haben wir gesucht – überall. Ställe, Zäune, Tore – alles dicht, alles verriegelt, kein Gandi.
Ich sag’s euch: langsam glaube ich wirklich an ein kleines Bermudadreieck auf unserem Hof. 😅
Wir gaben irgendwann auf – ohne schlechtes Gefühl, denn er musste irgendwo sein. Also beschlossen wir, ihn am nächsten Tag bei Tageslicht zu „enttarnen“.
Und siehe da: Heute Morgen lag er seelenruhig am Tor, tief schlafend, als wäre nichts gewesen. Wir sind fast umgefallen vor Erleichterung. 💖
Natürlich ließ es uns keine Ruhe, wo der Herr Unsichtbar diesmal gesteckt hat. Tja – des Rätsels Lösung: Hinter einem heruntergezogenen Dach, zwischen abgestellten Dingen, gibt’s eine winzige Lücke. Kaum zu glauben, aber dort kommt Gandi gerade so durch, legt sich rein und kann sich sogar umdrehen.
Gestern hat Jürgen dort mit der Taschenlampe reingeleuchtet – aber ehrlich, wer hätte gedacht, dass man einen weißen Hund im Dunkeln nicht sieht?! 🤦♀️
Das Versteck ist jetzt enttarnt, Jürgen macht’s morgen dicht – und dann hat Gandis Tarnumhang hoffentlich erstmal Pause.
Ach ja – fast vergessen: Es gibt auch richtig gute Nachrichten! 🥳
Gandi hatte ja schlimme Herzwürmer, wurde monatelang behandelt – und der neue Test ist NEGATIV!
Wir freuen uns riesig und hoffen, dass unser unsichtbarer Senior noch ganz, ganz lange bei uns bleibt. ❤️🐶
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💚 Sachspenden für unsere Hunde gesucht!
Wir freuen uns riesig über gut erhaltene, saubere Artikel, die wir zugunsten unserer Schützlinge verkaufen können.
Bitte achte darauf, nur Dinge zu spenden, die wirklich verkaufbar sind – also nicht kaputt, muffig oder verderblich. Jeder verkaufte Artikel hilft direkt dabei, Futter, Medikamente und Pflege für unsere Hunde zu finanzieren. 🐾
Gleichzeitig möchten wir mit unserem Spendenshop auch Tierhaltern mit geringem Einkommen die Möglichkeit geben, gebrauchtes Zubehör preiswert zu erwerben – so entsteht doppelte Hilfe: für unsere Hunde und für Menschen, die ebenfalls Verantwortung übernehmen, aber finanziell eingeschränkter sind. 💚
📦 Versandadresse:
Birgit Hilse
c/o K&A Business Services GmbH
Weidenring 32
64625 Bensheim
➡️ Bitte kennzeichne dein Paket gut sichtbar mit „Spende“ – so wissen wir sofort, wohin es gehört.
🛒 Aktuell bauen wir für diese Sachspenden unseren eigenen Spendenshop auf!
Dort werden wir alle verkaufbaren Artikel präsentieren – natürlich mit dem Ziel, unseren Tieren zu helfen und anderen Tierfreunden faire Einkaufsmöglichkeiten zu bieten.
Sobald der Shop online ist, stellen wir ihn euch hier ausführlich vor. 💚
Vielen Dank für jede Unterstützung, jedes Paket und jedes liebe Wort – ihr helft uns, unseren Hunden ein würdiges, sicheres Leben zu schenken! 🐶✨ ... Zeige mehr anZeige weniger an
Das Drama um das böse Schwänzchen 🎭🐕🦱
Unser leicht bis mittelschwer verrückter Mudi Bobi hatte mal wieder einen seiner ganz speziellen Tage. 😅
Diese Woche war es wieder so weit: Das böse Schwänzchen hat zugeschlagen!
Ihr müsst wissen – bei Bobi ist nicht nur er selbst manchmal ein bisschen drüber, sondern offenbar auch sein Schwänzchen. Dieses freche Ding macht dann einfach, was es will: Es zappelt, kringelt, ärgert und provoziert Bobi von rechts und von links – bis der arme Bub völlig außer sich ist. 😆
Dann folgt das unvermeidliche Duell: Bobi vs. Schwänzchen – Runde 327.
Mit Gebell, Gebrumme und waghalsigen Drehungen versucht Bobi, das aufmüpfige Anhängsel zur Ordnung zu rufen. Doch – wie immer – geht der Sieg an… das Schwänzchen. 🏆
Keine Sorge – alles ist noch dran, wo es hingehört. Aber wir sind sicher: Das nächste Kapitel in der endlosen Saga „Bobi und das ungezogene Schwänzchen“ kommt bestimmt. 😂
👉 Jetzt seid ihr dran:
Seid ihr Team Bobi oder Team Schwänzchen? 😄👇
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