Die Pusztamonster Gnadenhof

Schon seit Bestehen des Onlineshops Hundewelt Hilse – 2011 – wird der Erlös vollständig zur Unterstützung des „Pusztamonster Gnadenhofs“ verwendet.

Seit Anfang 2025 hat der Gnadenhof eine Facebook-Seite, was es uns ermöglicht, auch unsere Kunden an den Neuigkeiten teilhaben zu lassen:

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Titelbild für Die Pusztamonster
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Die Pusztamonster

Die Pusztamonster

Der Gnadenhof 'Die Pusztamonster', liegt in der ungarischen Puszta und ist ein Zufluchtsort für Hunde, die ein dauerhaftes Zuhause suchen. Bei uns finden sie liebevolle Pflege und Gesellschaft. Begleite uns auf dem Weg und werde Teil der Pusztamonster!

Eingeschneit – oder: Willkommen im Winterwonderland mit Wassernapf-Sportprogramm

Wir sind heute leicht eingeschneit. Also so „leicht“, dass über Nacht offenbar jemand beschlossen hat, hier eine komplette Schneekugel zu schütteln. Es hat ziemlich lange und ziemlich ordentlich geschneit – überall liegt Schnee. Schaut selbst, ich habe ein paar Bilder von heute Morgen gemacht.

Optisch: traumhaft. ❄️
Praktisch im Alltag mit Tieren: sagen wir mal … ausbaufähig.

Die Wassernäpfe der Nymphensittiche habe ich heute Morgen schon enteist, die Hühner haben durch ihre Wärmeplatten vorgewärmtes Wasser, wie in einem Wellnessbereich. Als Nächstes sind die Wassernäpfe der Hunde dran – gefühlt so um die 85 Stück. Sportprogramm des Tages: Eis wegklopfen in Serie.

Der Wasserbottich der Pferde steht zum Glück (und auf sehr mysteriöse Weise) an einer Stelle, die immer etwas wärmer ist als der Rest. Keine Ahnung warum, aber wir beschweren uns nicht. Bella bekommt heute trotzdem ihren Mantel an – den hatte ich gestern schon vorsorglich rausgesucht.

Und Rex – dem es heute zum Glück schon ein bisschen besser geht, s. Update im ersten Post – muss heute Nachmittag nochmal zum Tierarzt. Jetzt hoffen wir, dass unser Sandweg bis dahin befahrbar ist. Immerhin: Der Skoda hat Allrad. Weniger hilfreich: noch Sommerreifen, weil wir es natürlich nicht geschafft haben, sie zu wechseln. Wer rechnet denn bitte so früh mit so viel Schnee?

Kurzfassung: Winter ist schön, Schnee ist toll – aber bitte nächstes Mal mit weniger Eis, weniger Näpfen und mehr Planungsvorlauf. 😅

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Update Rex:

Gestern hatte Rex eine völlig überraschende aggressive Phase - das kennen wir so von ihm nicht. Er fährt zwar aus Unsicherheit schnell hoch und neigt dann auch zum Einsatz der Zähne, aber das gestern war ein ganz anderes Kaliber. Zum Glück war er in der Box und damit konnte niemandem etwas passieren. Mussten wir halt etwas aufpassen, wenn wir ihm Wasser angeboten haben.
Heute ist das bereits wieder vorbei, es geht ihm etwas besser als gestern. Er trinkt sehr zufriedenstellend, mag zwar noch nichts essen, aber wirkt insgesamt wacher und zentrierter als gestern und ist auch etwas stabiler, wenn er aufsteht. Der Weg ist noch ein weiter, aber die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan.

Heute soll er zurück zum Tierarzt, schauen wir mal, ob wir vom Hof kommen, wir sind eingeschneit.

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Vestibularsyndrom lässt grüßen – und: es wird über Nacht ganz schön schattig

Unseren Rex hat’s erwischt. Der fast 16-jährige Senior wollte heute Morgen nicht fressen und etwas später stellte Jürgen bei der Kontrolle fest, dass er völlig instabil und wackelig auf den Beinen war. Dazu fror er trotz dickem Pelz offenbar ganz fürchterlich.

Also durfte Rex erst einmal ins Haus und in eine Box – was für ihn eine echte Premiere ist. Rex kennt das Leben im Haus nämlich überhaupt nicht. In seinem früheren Leben lebte er an der Kette und wollte später bei uns immer lieber im Stall bleiben. Haus? Nein danke.

Beim Tierarzt stellte sich dann schnell heraus: Vestibularsyndrom. Das hatten wir früher schon bei zwei unserer Hunde. Es ist unangenehm und sicher alles andere als schön für den Hund, aber mit etwas Glück bildet es sich vollständig zurück. Rex bleibt vorerst im Haus, morgen geht’s zur Kontrolle wieder zum Tierarzt.

Und als ob das nicht schon reichen würde, hat sich das Wetter gedacht: Ach komm, wir drehen jetzt mal richtig auf.
Für die nächsten zwei Wochen sind nachts teilweise Temperaturen bis –21 Grad gemeldet. Minus einundzwanzig. Nachts. Einfach so. Danke auch.

Wir hatten daher ohnehin schon überlegt, wie wir das alles organisiert bekommen:
Rex (altersbedingt), Cody und Olly (kurzes Fell, keine Unterwolle) bekommen Mäntel.
Lady und ihre beiden Söhnchen werden diese Zeit komplett im Haus übernachten – Lady als Windhundmix mit wenig Fell und die Jungs… na ja, denen wird’s sonst schlicht zu schattig.

Unsere älteste Stute bekommt ebenfalls einen Mantel, sie kämpft im Winter ohnehin mit ihrem Gewicht.
Für die Nymphensittiche richten wir gerade einen Käfig fürs Haus her – weniger Platz als draußen, aber für etwa zwei Wochen machbar. Diese Temperaturen sind für die Piepchen dann doch deutlich zu heftig. Das ist übrigens das erste Mal seit sehr vielen Jahren, dass wir die Vögel reinholen müssen.
Die Hühner bekommen nachts einen Heizlüfter. Und weil ich gerade bereits danach gefragt wurde: es gibt weder Brathähnchen noch gekochte Eier durch den Lüfter, der steht sicher hinter einem Gitter.

Kurz gesagt: Es gibt einiges zu organisieren und vorzubereiten hier.
Das letzte Mal hatten wir solche Temperaturen im Winter 2007/2008 – wenn ich mich richtig erinnere. Und ganz ehrlich: Das braucht man jetzt auch nicht regelmäßig. Wirklich nicht. ❄️😑

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Update Rex:  Gestern

Langsamer Schnee ❄️

Gestern sah ich auf Facebook Bilder aus dem Nachbarort – keine 20 km von uns entfernt – mit ordentlich Schnee und Hunden, die viel Spass damit hatten. Ich kommentierte noch, dass das ja unglaublich sei, denn bei uns (direkt nebenan!) läge kein einziges Flockchen.

Tja.
Das Rätsel hat sich inzwischen gelöst: Der Schnee ist einfach… langsam. Sehr langsam. Offenbar hat er für diese maximal 20 Kilometer ganze 24 Stunden gebraucht. Denn heute Nacht ist er dann auch ganz gemütlich bei uns angekommen.

Und besonders die Jüngsten, die Schnee bisher nur aus Erzählungen kannten, feiern ihn jetzt, als wäre er die beste Erfindung seit dem Futternapf. Rutschen, Hüpfen, Staunen – alles dabei.

In diesem Sinne: genießt den langsamen Schnee, die kleinen Freuden und habt alle einen wunderschönen, entspannten Sonntag! ☀️❄️🐾

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Das neue Jahr – oder: Wer bellt, wer schläft und wer braucht erst mal Kaffee ☕🐾

Der Jahreswechsel ist bei uns dieses Mal weitgehend entspannt verlaufen. In Ungarn wird ohnehin deutlich weniger geböllert als in Deutschland – und wir liegen zum Glück weit genug von größeren Städten entfernt. Nur unsere Nachbarn lassen es krachen, meist so gegen 20 Uhr. Überschaubar also.

Da wir ein paar Hunde haben, die weder böller- noch schussfest sind, blieb die nächtliche Wachtruppe dieses Mal sicherheitshalber bis nach dem Jahreswechsel in ihren Ställen. Dort fühlen sie sich wohler und haben deutlich weniger Stress. Vor allem Blue und Rex danken es uns sehr.

Alle anderen durften im Haus feiern. Wobei „feiern“ relativ ist.
Tosca fand nicht nur das Geböller gruselig, sondern auch unseren Fernseher – der nach vielen Monaten zum ersten Mal wieder lief. Eine absolute Zumutung. Also verzog sie sich lieber in den Flur zu den anderen.
Benchi hatte ebenfalls wenig Freude am Lärm und richtete sich hinter meiner Couch seine persönliche Sicherheitszone ein.
Die meisten Hunde hingegen… haben schlicht alles verschlafen. Und dann gibt es noch die Kategorie „akustischer Sicherheitsdienst“: Bei jedem noch so kleinen Geräusch wurde sinnfrei und voller Inbrunst Alarm gebellt. Man weiß ja nie.

Heute Morgen habe ich nun eine klar zweigeteilte Hundegesellschaft:
Die eine Hälfte läuft halb schlafend über den Hof, muss fast zum Frühstück getragen werden und steht völlig verpeilt vor dem Napf – ähnlich wie ich vor einem Frühstücksbuffet (ich frühstücke nicht und mit Buffets am Morgen kann ich ungefähr gar nichts anfangen).
Die andere Hälfte ist noch völlig aufgedreht, bellt bei jedem Geräusch los und ist so aufgeregt, dass selbst Essen nur eine Nebenrolle spielt.

Neben dem Jahreswechsel gab es heute natürlich auch wieder Geburtstage 🎂🐶
Manny wird stolze 15 Jahre alt (sein Geburtsdatum ist bis auf wenige Tage sicher), Toffee wird schätzungsweise 14 Jahre. Als Toffee sich entschloss, bei uns einzuziehen, war er bereits erwachsen – daher bleibt sein Alter eine wohlwollende Schätzung.

Manny geht es soweit ganz okay. Seine Hinterhand lässt langsam nach, langes Stehen klappt nicht mehr – dann versagt hinten die „Hydraulik“. Aufstehen ist je nach Liegeposition manchmal schwierig. Er bekommt Herzmedikamente und Schmerzmittel, sonst nichts. Nachts trägt er allerdings eine Rüdenwindel, weil er undicht ist. Das findet Manny zutiefst peinlich, absolut unwürdig und insgesamt eine Frechheit.

Von Toffee gibt es – wie so oft – keine neuen Bilder. Er verschläft den Großteil des Tages im Haus, dreht 2–3 kleine Runden über den Hof und legt sich dann wieder hin. Er ist vollständig blind, kommt damit aber gut zurecht und braucht außer Herzmedikamenten keine weitere Unterstützung. Am ganzen Körper haben sich inzwischen mehr oder weniger große Verdickungen gebildet, die laut Tierarzt unbedenklich sind und solange in Ruhe gelassen werden, wie sie ihn nicht stören.

Uns ist natürlich bewusst, dass es altersbedingt nicht sehr wahrscheinlich ist, dass beide den nächsten Jahreswechsel noch bei uns erleben. Aber wir hoffen auf das Beste – und wünschen uns vor allem eines: noch möglichst viel gemeinsame Zeit mit diesen beiden wunderbaren alten Herren. 💛🐾

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Neues Jahr, neues Glück – und vermutlich wieder jede Menge Hundehaare. 🐕

Wir gehen ins neue Jahr mit vollen Näpfen, vollen Herzen und dem Wissen, dass nicht alles planbar ist – aber genau das macht diesen Weg aus.

2026 darf gern etwas ruhiger werden, ein bisschen einfacher, mit weniger Sorgen und mehr guten Nachrichten. Und wenn nicht: Dann stehen wir auch das gemeinsam durch – mit Pfotenabdrücken auf der Kleidung, Schlamm an den Schuhen und dem festen Willen, weiterzumachen.

Danke an alle, die uns begleiten, unterstützen, mitdenken und mitfühlen.

Kommt gut rüber ins neue Jahr – passt auf euch und eure Tiere auf und streichelt eure Hunde extra oft von uns. 🐾✨

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Neues Jahr, neues Gl

Schaut, was tolles für uns entsteht bei Brigis Handwerk mit Herz 😍Wie versprochen zeige ich euch heute die erste fertige Version der Schlüsselanhänger für Die Pusztamonster 🐾
Sie sind mit viel Liebe gefertigt – weitere Varianten werden ganz bald folgen.

Wenn ihr neugierig auf die wunderbare Arbeit der Pusztamonster seid, schaut unbedingt auf ihrer Homepage vorbei. www.pusztamonster.de
Dort findet ihr viele bewegende, spannende und berührende Geschichten. 🤍

#handgemacht #mitliebe #schlüsselanhänger
#pusztamonster #tierschutz #herzensprojekt
#hundeliebe #fürdengutenzweck
#doglover #HandarbeitLiebe #kleinedingegroßewirkung
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Schaut, was tolles f

Alles fleissige Bienchen für uns 😍🥰 ... Zeige mehr anZeige weniger an

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Ein paar aktuelle Bilder von Lady, Marley und Snow ☀️🐾

Die drei haben sich ganz wunderbar bei uns eingelebt und verstehen sich prima mit ihren vierbeinigen Mitbewohnern. Besonders rührend: Balu, unser Labradorrüde, hat die drei quasi adoptiert. Wenn alle vier gemeinsam unterwegs sind, wirkt es wie eine kleine Familie – Balu behält stets ein wachsames Auge darauf, dass es Lady, Marley und Snow gut geht.

Gestern Abend gab es dann kurzzeitig ordentlich Trubel am Zaun. Als wir nachschauten, was los war, standen Lady, Marley und Snow ganz geschniegelt von außen vor dem Eingangstor. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass eine Abtrennung verschoben war – die drei hatten offenbar eine kleine Erkundungsrunde um den Hof gedreht. Anhand der Fußspuren konnten wir genau sehen: Sie sind einmal außen herumgelaufen und dann ganz selbstverständlich wieder nach vorne zum Tor gekommen, um reinzulassen zu werden.
Zum Glück ist nichts passiert und alle drei waren sofort wieder wohlbehalten zuhause. Der Durchgang wurde natürlich umgehend sicher verschlossen. Sehr positiv war dabei: Die drei wissen schon genau, wo sie hingehören – und warten selbst dann ruhig am Tor, wenn drinnen das übliche Höllentheater ausbricht. Trotzdem: So ein Ausflug reicht völlig, das brauchen wir nicht noch einmal 😉

Man kann hier tatsächlich zweimal täglich alle Zäune kontrollieren – wenn jemand raus will, findet sich manchmal trotzdem ein Weg. Aber genau deshalb schauen wir so genau hin.

Die Bilder sind von heute Morgen: Alle drei liegen entspannt im Hof in der Sonne und genießen den Tag – bewacht vom aktuell etwas zauselig aussehenden Bosco, der zwischendurch gern den „Sitzschläfer“ gibt.

Und fast hätten wir es vergessen: Snow wird langsam erwachsen. Diese Woche konnten wir die ersten sehr wichtigen Versuche des Beinchenhebens beim Pieseln beobachten, und gestern wurde nach dem Geschäftchen bereits mit ernster Miene gescharrt. Bruder Marley lässt sich damit noch Zeit – er sieht das Ganze offenbar deutlich entspannter.

Alles in allem: Die drei fühlen sich sichtbar wohl – und genau so soll es sein. 💛🐶

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Tierschutz – wann haben wir eigentlich aufgehört, den Tieren eine echte Chance zu geben?

Dieser Beitrag ist kein „Rant“. Er ist ein ehrlicher, trauriger Blick auf Entwicklungen im Tierschutz, die mir zunehmend Sorgen machen. Und zwar nicht meinetwegen – sondern wegen der Tiere.

Hunde werden heute oft „adoptiert“, als würde man ein Produkt bestellen. Man liest eine Beschreibung, sieht ein paar Fotos, hat eine Vorstellung im Kopf – und diese Vorstellung soll dann bitte sofort Realität werden. Am besten innerhalb weniger Stunden.
Und wenn das nicht passiert, geht der Hund zurück. Oder besser: soll sofort irgendwohin weitergereicht werden. Am besten über Nacht. Und wenn das nicht klappt, wird Druck aufgebaut. Emotional, moralisch, manchmal aggressiv.

Was dabei gern vergessen wird:
👉 Eine Adoption ist kein Probelauf.
👉 Ein Hund ist kein Möbelstück.
👉 Und Verantwortung beginnt nicht erst dann, wenn es bequem ist.

Ein Hund, der gerade erst angekommen ist, hat oft nicht einmal verstanden, wo er ist. Er kennt die Menschen nicht, die Geräusche nicht, den Alltag nicht. Viele Hunde brauchen Tage, Wochen, manchmal Monate, um überhaupt anzukommen.
Wer nach drei Stunden sagt „Das geht so nicht“, hat dem Hund keine Chance gegeben – sondern nur der eigenen Erwartung.

Und dann stehen die Vereine da. Ehrenamtlich. Mit begrenzten Plätzen, begrenzten Ressourcen, begrenzten Nerven.
Und sollen sofort zaubern.
Einen Platz finden, den es nicht gibt.
Eine Lösung haben, wo keine ist.

Was das mit den Hunden macht, wird selten bedacht:
Sie lernen wieder einmal, dass Menschen verschwinden.
Dass Bindung nichts wert ist.
Dass sie „weitergereicht“ werden, wenn sie nicht funktionieren.

Noch bedrückender ist etwas anderes:
Der Umgang der Vereine untereinander.

Statt zusammenzuarbeiten, sich zu unterstützen, gemeinsam Lösungen zu finden, wird sich schlechtgemacht. Es wird gegeneinander gearbeitet, mit Unterstellungen, Gerüchten, offenen Anfeindungen.
Nicht alle – aber leider zu viele.

Dabei wäre die Lösung so naheliegend:
👉 vereinsübergreifende Zusammenarbeit
👉 gemeinsame Pflegestellen-Konzepte
👉 ehrliche Kommunikation
👉 das Wohl des Tieres über Ego, Profilierung und Konkurrenzdenken stellen

Denn am Ende verlieren bei all dem immer dieselben: die Tiere.

Diese Entwicklungen führen dazu, dass man kaum noch guten Gewissens vermitteln kann. Nicht, weil die Hunde schwierig sind – sondern weil die Rahmenbedingungen es geworden sind. Weil Verantwortung immer häufiger ausgelagert wird. Und weil Geduld, Verbindlichkeit und Selbstreflexion fehlen.

Tierschutz bedeutet nicht: einen Hund retten und dann hoffen, dass alles perfekt läuft.
Tierschutz bedeutet: bleiben, wenn es schwierig wird.
Fragen stellen. Hilfe annehmen. Zeit geben. Lernen.
Und Verantwortung tragen – auch dann, wenn es anstrengend ist.

Wenn wir das nicht wieder lernen, werden wir weiterhin Hunde verlieren. Nicht unbedingt durch Tod – sondern durch endlose Ketten von Abgaben, Brüchen und Enttäuschungen.

Das haben sie nicht verdient.

Vielleicht ist es Zeit, wieder einen Schritt zurückzugehen. Weniger zu verurteilen. Mehr zusammenzuarbeiten. Weniger Erwartungen. Mehr Verantwortung.
Zum Wohl der Tiere. 🐾

Unser Appell an alle, die im Tierschutz unterwegs sind – egal auf welcher Seite:

Adoption heißt Verantwortung. Nicht für Stunden, sondern für ein Leben.
Gebt Hunden Zeit, anzukommen. Gebt euch selbst Zeit, zu lernen.
Und wenn es schwierig wird: bleibt im Gespräch, statt Druck auszuüben.

An die Vereine: Lasst uns zusammenarbeiten statt gegeneinander.
Nicht Profil, nicht Stolz, nicht Konkurrenz retten Tiere – sondern Kooperation, Ehrlichkeit und gegenseitige Unterstützung.

Wenn wir den Tierschutz nicht wieder vom Tier aus denken, verlieren wir genau das, wofür wir alle einmal angetreten sind.

Für die Hunde. Für echte Hilfe. Für einen Tierschutz, der diesen Namen verdient. 🐾

- aus aktuellem Anlass, weil es bei Momo so war und ich gefühlt gerade nichts anderes lese -
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